FAQ

Wir werden regelmäßig mit Fragen zu unserem Verein und unserer Umsetzung einer Solidarischen Landwirtschaft konfrontiert. Daher haben wir an dieser Stelle einige der häufigsten Fragen für euch zusammengestellt. Falls weitere Fragen bestehen kommt gerne zu einer unserer Informationsveranstaltungen oder schreibt uns über info@solawir.de

Warum seid ihr als Verein organisiert?

Wir sind als gemeinnütziger Verein organisiert, da die Initiative von Verbrauchern ausging. Diese schlossen sich zusammen und begonnen Kooperationspartner in der Landwirtschaft zu suchen. Daraus ergab sich das Projekt Solidarische Landwirtschaft Kareth und eine Vielzahl an Veranstaltungen im Bereich Bildung und Naturschutz. Toller Nebeneffekt ist, dass durch die Vereinsstruktur unter den Mitgliedern eine wirklich solidarische Atmosphäre entsteht und dadurch die Landwirtschaft ein wirkliches Gemeinschaftsprojekt ist.

Wo ist das Feld in Kareth?

Wir möchten an dieser Stelle nicht die genaue Lage unseres Ackers verraten. Falls Interesse an einem Besuch auf dem Acker besteht oder einer Führung über den Acker gewünscht ist, meldet euch gerne unter: info@solawir.de

Wie werde ich Mitglied?

Es ist möglich jederzeit Fördermitglied zu werden. Allerdings erhalten Fördermitglieder kein Anteil an der Ernte.

Die Anzahl Ordentlicher Mitglieder ist hingegen begrenzt, da die Anbaufläche und die Verwaltungskapazität nur für eine gewisse Anzahl an Mitgliedern ausreicht. Daher führen wir eine Warteliste für alle, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt Ordentliche Mitglieder werden möchten und an der Solidarischen Landwirtschaft Kareth teilnehmen möchten. Eintragen lassen könnt ihr euch in die Warteliste unter: info@solawir.de

Was ist die Bieterrunde bzw. Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Die Bieterrunde ist unsere Methode den Mitgliedern die Festlegung ihres Mitgliedsbeitrages selbst zu überlassen. Dazu kalkulieren wir die voraussichtlichen Kosten des kommenden Gartenjahres und teilen diesen Betrag durch die Anzahl der Mitglieder. Dadurch ergibt sich ein Richtwert für die monatlichen Mitgliedsbeiträge. In der Bieterrunde darf nun jedes Mitglied in geheimer Wahl seinen Mitgliedsbeitrag vorschlagen. Wird durch die Summe aller vorgeschlagenen Mitgliedsbeiträge nicht die Jahreskalkulation erfüllt, findet eine neue Runde statt. Die Bieterrunde ist beendet, wenn die voraussichtlichen Ausgaben des neuen Gartenjahres durch die Mitgliedsbeiträge gedeckt sind. Bisher lag der Richtwert bei ca. 50 Euro. Vermutlich wird dieser jedoch jedes Jahr ein bisschen steigen, damit faire Löhne für die GärtnerInnen möglich sind.

Wie wird die Ernte verteilt?

Um die Ernte verteilen zu können werden die Mitglieder in Kleingruppen von max. 10 Personen in Abhängigkeit von ihrem Wohnort eingeteilt. Diese Kleingruppen sind selbst dafür Verantwortlich für die Abholung und die Verteilung ihrer Ernteanteile zu sorgen. Meist holt ein Mitglied jeder Kleingruppe die Ernteanteile aller Gruppenmitglieder in der Scheune ab und bringt sie an einen vereinbarten Abholort (Depot).

Wer baut das Gemüse an?

Das Gemüse wird von mehreren Angestellten angebaut. Dennoch sind unsere bezahlten Gärtner auf die Mithilfe von Mitgliedern angewiesen. So können etwa große Pflanzaktionen oder die wöchentliche Ernte nicht ohne die Hilfe von ehrenamtlichen HelferInnen bewerkstelligt werden.

Wie wird das Gemüse angebaut?

Das Gemüse wird nach gemeinsam festgelegten Kriterien angebaut. Wir verzichten dabei jedoch auf eine Bio-Zertifizierung, da wir den Verwaltungsaufwand vermeiden möchten. Insgesamt ist es uns wichtig das biologisches und nachbaufähiges Saatgut verwendet wird, keine mineralischen Dünger oder chemischen Spritzmittel eingesetzt werden und bodenschonend bzw. sogar bodenaufbauend gewirtschaftet wird.

Wie groß ist ein Ernteanteil?

Ein Ernteanteil reicht nach unserer Erfahrung ungefähr für zwei Erwachsene. Je nach Ernährungsgewohnheit kann ein Anteil jedoch auch nur für eine Person oder für eine ganze Familie mit zwei oder drei Kindern reichen. In der Galerie findet Ihr Bilder von Anteilen (es wird  je nach Jahreszeit jede oder alle zwei Wochen ein Anteil ausgegeben).